Event: Starke Rollen, starke Präsenz.
Die Berlinale 2026 verspricht erneut großes Kino – und wir freuen uns besonders, dass zahlreiche Produktionen mit von uns vermittelten Schauspieler*innen in zentralen Sektionen des Festivals vertreten sind.
Ob im Wettbewerb, im Panorama oder in den Special-Formaten: sie überzeugen mit präzisen, mutigen und vielschichtigen Rollen, die lange nachwirken:
Wettbewerb: Schauspielkunst mit gesellschaftlicher Relevanz
Im Wettbewerbsfilm „Gelbe Briefe“ des oscarnominierten Regisseurs Ilker Çatak sind Ümran Algün, Aydin Isik und Ferhat Keskin zu sehen. Mit großer Authentizität verleihen sie ihren Figuren Tiefe in einem Film, der aktuelle gesellschaftliche Fragen thematisiert.
Ebenfalls in der Sektion Wettbewerb wird der Film „Der Heimatlose“ von Kai Stänicke gezeigt und feiert gleichzeitig Weltpremiere. Maju Margrit Satorius überzeugt in einer Nebenrolle als Annegret mit einer stillen, eindringlichen Darstellung.
Anni Molke hat eine Nebenrolle in Markus Schleinzers Historiendrama "Rose". Der Film erzählt von Täuschung, Identität und dem existenziellen Kampf um Zugehörigkeit in einer rauen Zeit.
Special: Präzise Figuren in starken Formaten
Mit der sechsteiligen Mysterie-Serie „House of Yang“ feiern Stefanie Ren (Showrunner, Creator, Buch) und Mia Spengler (Regie) Weltpremiere bei der Berlinale. Katharina Ley und Olivia Julia Bischoff zeigen in Nebenrollen ihre Wandlungsfähigkeit.
Panorama: Vielschichtige Perspektiven und starke Ensemblearbeit
Weltpremiere feiert auch „Allegro Pastell“. Claudia Kozma ist in dem von Anna Roller inszenierten Film zu sehen, der auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Leif Randt basiert.
Mit großer Klarheit überzeugt Petra Hartung als OstA'In Kessler im Panorama-Beitrag „Staatsschutz“. Der zweite Kinofilm des jungen Regisseurs Faraz Shariat erzählt die Geschichte der jungen Staatsanwältin Seyo Kim, die nach einem rassistischen Angriff auf ihr Leben den Kampf aufnimmt gegen ein System, das vor allem die schützt, die es zerstören wollen.
In der Tragikomödie "Liebhaberinnen" spielt Sar Adina Scheer in einem starken Schauspielerinnen-Ensemble. Der Debüt-Film der Regisseurin Koxi, der bei der Berlinale auch Weltpremiere feiert, basiert auf dem Bestseller von Elfride Jelinek.
In der Sektion Panorama-Dokumentation wird „Siri Hustvedt – Dance Around the Self“ gezeigt – in dem Dokumentarfilm porträtiert Regisseurin Sabine Lidl Siri Hustvedts ganz eigene Art zu leben und zu denken und verbindet den Blick auf ihr Schreiben mit den großen Themen des Lebens: Liebe und Abschied. Der Film erzählt aber auch von anderen Frauen, die mutig und eigenwillig ihre Kunst verwirklichen. Zu sehen ist unter anderem Jules* Elting. Jules* wurde bereits 2019 als Berlinale Talent ausgewählt.
Engagement über die Leinwand hinaus
Ein besonderes Zeichen setzt in diesem Jahr Sheri Hagen, die als Jurymitglied für den Amnesty Filmpreis im Rahmen der Berlinale 2026 berufen wurde. Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Schauspielerin, Produzentin, Regisseurin und engagierten Stimme für Diversität bringt sie eine wertvolle Perspektive in die Juryarbeit ein. Ihre Mitwirkung unterstreicht die enge Verbindung zwischen künstlerischem Schaffen und gesellschaftlicher Verantwortung – ein Anspruch, den auch viele der auf der Berlinale vertretenen Filme teilen.
Zukunft des Schauspiels
Gerade in einer Zeit, die für die Film- und Fernsehbranche von großen Herausforderungen geprägt ist – sinkende Produktionszahlen, weniger Projekte und ein spürbarer Rückgang an Rollen – freuen wir uns umso mehr, dass wir unsere Schauspieler*innen in herausragende und sichtbare Berlinale-Projekte vermitteln konnten.
Die aktuellen Entwicklungen und strukturellen Veränderungen in der Branche sind auch das Thema unseres Netzwerkforums Schauspiel 4.0, das wir im Rahmen der Berlinale am 11. Februar um 17.00 Uhr in der ufaFabrik Berlin ausrichten. Hier finden Sie mehr Informationen und die Anmeldung.
Die 76. Berlinale findet vom 12. bis 22. Februar 2026 statt. Mehr Infos.