Finde Deinen Traumberuf hinter der Kamera bei Kino / Film / Fernsehen

Die ZAV-Künstlervermittlung gibt Dir praktische Links für Aus- und Fortbildungswege "hinter der Kamera", die Dir helfen Dich zu orientieren.

Kamera-Equipment

Talente für Kino, Film und TV gesucht!
Die ZAV-Künstlervermittlung ist die erste Ansprechpartnerin bei der Bundesagentur (BA) für Arbeit für Filmschaffende und alle, die es werden wollen.

Allgemeine Berufsorientierung
  • Check-UDas Erkundungstool für Ausbildung und Studium der Bundesagentur für Arbeit. Teste mit Check-U Deine persönlichen Stärken und Interessen! Finde heraus, welche Ausbildungen oder Studienfelder dazu passen.
  • New PlanKenne Dein Können. Im Beruf vorankommen, die eigenen Stärken erkennen, eine neue Perspektive finden – New Plan unterstützt Dich auf Deinem beruflichen Weg!
  • Planet.Beruf - Meine Zukunft. Meine Ausbildung. Unterstützung bei der Berufswahl und Ausbildung für Schülerinnen und Schüler.
  • Abi.de - Ratgeber für Abiturientinnen und Abiturienten zur Berufs- und Studienwahl.
  • Berufenet - Berufsdatenbank der Bundesagentur für Arbeit.
Die wichtigsten Filmberufe nach Departments
  • Produktion: Produktionsleitung, Produktionsassistenz & -koordination, Aufnahmeleitung, Motivaufnahmeleitung, Setaufnahmeleitung, Produktionsfahrer
  • Regie: Regisseur*in, Regieassistenz, Script-Supervisor
  • Kamera: Kameramann/ -frau, 1. Kameraassistenz, 2. Kameraassistenz
  • Kamerabühne: Kamerabühne, Kamerabühnenassistenz
  • Licht: Oberbeleuchter, Beleuchter
  • Szenenbild/ Ausstattung: Szenenbildner*in, Szenenbildassistenz, Außenrequisite, Setrequisite, Requisitenfahrer
  • Kostümbild: Kostümbildner*in, Kostümbildassistenz, Garderobier*e
  • Maske: Maskenbildner*in
  • Ton: Filmtonmeister*in, Filmtonassistenz
  • Schnitt: Filmeditor*in, Schnittassistenz
  • Filmgeschäftsführung: Filmgeschäftsführer*in, Assistenz der Filmgeschäftsführung
Berufsinformation für Filmberufe - Klick' mal auf die coolen Berufsfilme der ZAV-Künstlervermittlung!
Was für Jobs gibt es eigentlich beim Film?
Ausbildung, Studium und Weiterbildung

Es gibt einige branchenspezifische Studiengänge (in der Regel (i. d. R.) für die Heads of Departments, z.B. für Kostümbild, Kamera, Regie, Produktion usw.).
Leider gibt es bislang fast keine staatlich anerkannten Berufsausbildungen (Dauer 3 Jahre) für die Branche. Einige Berufsausbildungen können Grundlage für eine Spezialisierung in der Branche sein, z.B. eine handwerkliche Ausbildung für das Department Ausstattung/ Requisite, eine kaufmännische Ausbildung für die Filmgeschäftsführung oder eine Schneiderlehre für das Kostüm-Department. Die Ausbildung Kaufmann/-frau - audiovisuelle Medien ist hier ebenso zu nennen wie Mediengestalter/in - Bild und Ton. Danach sind häufig branchenspezifische Weiterbildungen (z.B. Regieassistenz Film/ Fernsehen, Motivaufnahmeleitung usw.) sinnvoll und schließlich Learning by Doing. Ein Praktikum ist unbedingt empfehlenswert.
Ein Führerschein ist für fast alle Departments hilfreich!

Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt Dich!

Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit: Die ZAV-Künstlervermittlung - wir machen das!
ZAV-Künstlervermittlung Stab/ Technik bietet kompetente Vermittlung von Film- und Fernsehschaffenden für Film- und Fernsehschaffende.

Vernetzung
Jobportale
  • Jobs beim Film - Die Jobbörse auf Crew United.
  • DWDL- Das Onlinemagazin für Medienwirtschaft.
  • ARD - DAS ERSTE: Ausbildungsmöglichkeiten und Stellenangebote.
  • ZDF - Zweites Deutsches Fernsehen: Ausbildungsmöglichkeiten und Stellenangebote.
Berufsverbände der Filmberufe

Rahmenbedingungen Film

Filmschaffende erhalten in der i. d. R. auf die Produktionsdauer befristete Arbeitsverträge. Bei Filmschaffenden ist davon auszugehen, dass sie während eines Kalenderjahres nicht durchgehend 52 Wochen beschäftigt sind. Die wöchentliche regelmäßige Arbeitszeit beträgt 40 Stunden. Die Tageshöchstarbeitszeit von 12 Stunden an einem Drehtag darf nur in Ausnahmesituationen an einzelnen Tagen und mit Zustimmung der Filmschaffenden überschritten werden. Wochengagen beinhalten die Verpflichtung, an einzelnen Tagen bis zu 4 weitere Stunden zu arbeiten, wobei insgesamt 50 Wochenstunden nicht überschritten werden dürfen. Derzeit sind 50 Wochenstunden die Regel, wobei häufig auch an den Wochenenden und nachts gedreht wird. Über die Woche wird außerdem meist eine Versetzung der Drehzeiten praktiziert. Das heißt der Drehbeginn verschiebt sich von Montag bis Freitag täglich etwas nach hinten, sodass gegen Ende der Wochen viele Abend- und Nachtszenen gedreht werden können. Während einer Produktion wird i.d.R. an vielen verschiedenen Drehorten gedreht. Die Filmschaffenden reisen daher sehr viel. Den Filmschaffenden stehen pro 7 zusammenhängenden Tagen der Vertragszeit ein halber Urlaubstag zu. Vergleiche hierzu auch den Tarfivertrag für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende - TV FFS Tarifvertrag TV FFS und die Gagentabelle TV FFS (bis 2023).

Im Netz findest Du übrigens eine Vielzahl interessanter Branchenionformationen, wie z. B. DWDL, cinearte, out-takes, Blickpunkt Film (gebührenpflichtig), mediabiz, Quotenmeter, oder meedia, um nur einige zu nennen.

Ausführliche und persönliche Berufsberatung erhälst Du über das Berufsinformationszentrum der Bundesagentur für Arbeit (BiZ).
Findest Du auch in Deiner Nähe!

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