Tin Pan Alley Steelband
Musik: Volksmusik und Intern. Folklore, Pop, Rock & Tanzmusik
Vita / Credits
Die Tin Pan Alley Steelband wurde 1977 in Berlin gegründet und besteht heute aus 15 Musikern und Musikerinnen. Die Band ist an der Musikschule Neukölln institutionalisiert und wird geleitet von dem Percussionisten und Schlagzeuger Peer-Olaf Kalis. Sie spielt auf Straßen-, Firmen- und Privatfesten, bei eigenen Konzerten, bei Theatervorstellungen und beim Berliner Karneval der Kulturen.
Das musikalische Zentrum der Tin Pan Alley Steelband sind Calypso und Soca, die Musik des Trinidadischen Karnevals. Darüber hinaus beinhaltet das Repertoire lateinamerikanische Stile wie Samba, Bossa Nova, Mambo etc. sowie (Latin)Pop, (Latin)Jazz und Filmmusik. Die Stücke sind speziell für das Instrumentarium der Steelband arrangiert.
Im Repertoire:
- Calypso / Soca: Miss Mary, Carnival Baby, The Hammer, Bahia Girl ...
- Lateinamerikanische Stile: Energia, Mambo #5, Tico Tico...
- Jazz: Harlem Nocturne, Blue Bossa...
- Pop: Another Star (S. Wonder), Oye Como Va (Santana) u. v. m.
Für den melodischen und harmonischen Teil der Band sind die Steelpans verantwortlich. Dies sind aus Ölfässern hergestellte Instrumente, die ihren Ursprung in Trinidad haben. Sie sind auf dieser Westindischen Insel zum ersten Mal in den vierziger Jahren zu Straßenumzügen während des Karnevals eingesetzt worden. Heute spielen zur Karnevalszeit Bands mit mehr als hundert Mitgliedern diese Instrumente.
Die bei der Tin Pan Alley Steelband verwandten Instrumente sind chromatisch gestimmt und haben, je nach Lage, einen Umfang von 1 1/2 bis 2 1/2 Oktaven. Die Steeldrums der Band sind in drei Sections unterteilt, die „tenor pans“ (Melodie), die „rhythm pans“ (Begleitung) sowie die Bässe. Die Percussionsection oder der „Engineroom“, wie sie in Trinidad genannt wird, besteht aus dem Schlagzeug und Percussionisten. Gespielt wird auf dem Boden des Fasses. Der Boden wurde erst ausgedellt, dann wurden wieder Beulen reingehämmert. Die unterschiedlich großen Beulen erzeugen unterschiedlich hohe Töne, wenn sie mit einem gummiumwickelten Bambusstock angespielt werden. Die Bassstimme benötigt 6 Fässer für 18 Töne. Das Melodieinstrument (Tenor) hat 26 Töne auf einem Fassboden. Die „Rhythm Pans“ bestehen aus 2 oder 3 Fässern
Referenzen (Auszug):
Karibische Nacht: Hotel Kempinski Bad Saarow / Premierenfeier zum 100 Geburtstag des Theaters des Westens Berlin / Freilichtbühne an der Zitadelle Spandau / Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit: Reichstag Berlin / Karneval der Kulturen: Straßenfest und Straßenumzug Berlin / Messestand Barbados: Internationale Tourismus-Börse Berlin / Gospel-Konzert: Kirchengemeinde St. Christophorus Berlin / Marathon Berlin für den rbb / Fotoausstellung VW-Niederlassung: Lange Nacht der Museen Berlin / Betriebsfest: Deutsches Theater Berlin / Geschäftseröffnung: Fielmann Megastore Berlin / Sommerfest: Seglerhaus am Wannsee Berlin / Lange Nacht der Museen: Ibero-Amerikanisches Institut Berlin / All-Nations-Boulevard zur Fußball-WM 2006: Breitscheidplatz Berlin / Steelbandfestival Caribbean Summer: Westfalenpark Dortmund / Tropische Nächte im Großen Tropenhaus: Botanischer Garten Berlin sowie auf zahlreichen Stadtfesten, Geschäftseröffnungen, Firmenevents und bei privaten Feierlichkeiten in und um Berlin
Videos:
Besonderheiten / Kenntnisse / Besetzungsmöglichkeiten
- Musik von klingenden Ölfässer, die man sonst nur aus der Karibik kennt. Melodien und Rhythmen des trinidadischen Karnevals, die überall gute Stimmung, karibisches Feeling und beste Tanzlaune verbreiten.
- Wegen der besonderen Instrumente auch ein besonderer Hingucker.
- Die älteste Steelband Berlins.
Ansprechpartner
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10969 Berlin
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E-Mail: E-Mail: zav-kv-berlin@arbeitsagentur.de
Musik
Andrea Nordbrink
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Johanna Niedergesäß
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Thomas Schwarz
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Assistenz: Ruth Halbfas | Heike Thierbach
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